Wo fanden die Dreharbeiten zum Film „Avatar“ statt?

Wo fanden die Dreharbeiten zum Film „Avatar“ statt?

Wo wurde der Film „Avatar“ gedreht: die erstaunliche Natur Chinas, die James Cameron inspirierte

Nationaler Waldpark Zhangjiajie

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wo genau die zauberhafte Welt von Pandora aus dem legendären Film von James Cameron „Avatar“ geboren wurde? Die meisten Zuschauer sind überzeugt, dass all das lediglich das Ergebnis von Computeranimation ist. Doch tatsächlich steckt hinter den fantastischen Landschaften des Films ein ganz realer Ort – der Nationale Waldpark Zhangjiajie in China. Genau seine unglaublichen Kulissen dienten als Grundlage für die „schwebenden Berge“ Pandoras, die die Fantasie von Millionen Zuschauern auf der ganzen Welt erobert haben.

Der Park Zhangjiajie, gelegen in der Provinz Hunan, ist berühmt für seine gigantischen Sandsteinpfeiler, die sich hunderte Meter in die Höhe strecken, als würden sie die Wolken berühren. Ihre Form ist so außergewöhnlich, dass es wirkt, als hätte die Natur diese Landschaft absichtlich für Fantasy-Filme geschaffen. Genau hier, zwischen dichtem Nebel und smaragdgrünen Wäldern, fand Camerons Team die Inspiration für die Erschaffung des außerirdischen Planeten Pandora – mit seiner erstaunlichen Flora, leuchtenden Pflanzen und dampfenden Bergen, die jenseits jeder Realität zu liegen scheinen.

In diesem Artikel erzählen wir ausführlicher, wo der Film „Avatar“ gedreht wurde, warum gerade dieser Winkel Chinas zur Inspirationsquelle für den Regisseur wurde und welche spannenden Fakten über den Film „Avatar“ Ihre Aufmerksamkeit verdienen. Sie erfahren die Entstehungsgeschichte des Films, technische Innovationen, einzigartige filmische Lösungen – und vor allem, wie man diesen fantastischen Park heute besuchen und die Welt von Pandora mit eigenen Augen sehen kann.

Die Magie von Pandora und die Realität von Zhangjiajie

Als der Film „Avatar“ zum ersten Mal auf den großen Leinwänden erschien, veränderte er sofort die Vorstellung davon, was Kino sein kann. Doch nur wenige wissen, dass die Magie dieses Films nicht nur in den Studios von Weta Digital oder unter Camerons Regie entstand, sondern auch im Herzen der chinesischen Natur. Beeindruckende Felsen, dichte Wälder, tiefe Schluchten und kristallklare Flüsse schufen eine natürliche Kulisse, so lebendig und spektakulär, dass der Regisseur beschloss, sich nicht nur auf CGI zu verlassen, sondern diese Welt so realitätsnah wie möglich nachzubilden.

Wie die Dreharbeiten Kino und reale Welt verbanden

Der Nationalpark Zhangjiajie war nicht nur Inspiration – seine Bilder wurden praktisch direkt in den Film übertragen. Nach dem Start von „Avatar“ wurde einer der Felsenpfeiler sogar offiziell in „Hallelujah Mountain“ umbenannt – zu Ehren der schwebenden Berge von Pandora. Seitdem ist der Park zu einem echten Pilgerzentrum für Filmfans, Fotografen und Reisende aus aller Welt geworden.

Heute kommen Tausende Besucher hierher, um über Pfade zu gehen, die an Szenen aus dem Film erinnern, Panoramen zu sehen, die wirken, als seien sie direkt von der Leinwand gerissen, und die Harmonie der Natur zu spüren, die James Cameron so meisterhaft eingefangen hat. Und selbst wenn Sie kein Science-Fiction-Fan sind, wird Sie die Schönheit dieses Ortes nicht weniger beeindrucken als jeder große Kinofilm.

All das – in unserem ausführlichen Beitrag, in dem wir zeigen, wo „Avatar“ in China gedreht wurde und warum gerade dieser Ort zum Sinnbild einer anderen Welt wurde.


Die unglaubliche Natur von Zhangjiajie – das echte Pandora auf der Erde

Die unglaubliche Natur von Zhangjiajie – das echte Pandora auf der Erde

Unter Chinas reichem Naturerbe wurde gerade der Nationalpark Zhangjiajie zum Ort, an dem James Camerons Fantasie mit der Realität verschmolz. Dieser Park ist Teil des grandiosen Wulingyuan-Naturschutzgebiets, das zum UNESCO-Welterbe zählt. Seine Fläche übersteigt 480 Quadratkilometer, und auf diesem Gebiet hat die Natur mehr als dreitausend Felssäulen mit einer Höhe von 200 bis 400 Metern geschaffen. Sie wirken, als würden sie direkt aus der Erde wachsen und einen bizarren Steinwald bilden, der mit seiner Unwirklichkeit fasziniert.

Die Felsen von Zhangjiajie sind keine gewöhnlichen Berge. Sie entstanden vor Millionen Jahren aus Sandstein und Quarz durch Erosion, die skurrile, senkrechte Säulen hinterließ. Ihre Gipfel verschwinden oft in den Wolken und erzeugen die Illusion „schwebender Inseln“ – ähnlich wie im Film „Avatar“. Genau deshalb wurde diese Gegend zur wichtigsten visuellen Inspiration für den Planeten Pandora.

Wie der Park Zhangjiajie aussieht

Wenn man zum ersten Mal in den Park kommt, fühlt es sich an, als wäre man in einer Welt gelandet, die von Fantasy-Künstlern erschaffen wurde. Doch alles, was Sie umgibt, ist echt. Dichte Wälder umschlingen die Felsen, dazwischen ziehen sich tiefe Schluchten, und unten rauschen Flüsse und Wasserfälle. Am Morgen bedeckt Nebel die Gipfel und verleiht ihnen ein mystisches Aussehen – genau dann erinnern die Landschaften am stärksten an Pandora.

  • Im Park wachsen über 500 Arten seltener Pflanzen, darunter Relikt-Ginkgos und rote Zedern.
  • Hier leben Dutzende Tierarten, darunter seltene Makaken und Flughörnchen.
  • Die Landschaften des Parks verändern sich im Laufe des Jahres: Im Frühling dominiert sattes Grün, im Herbst Gold und Purpur, im Winter bedeckt Schnee die Felsen und schafft eine märchenhafte Atmosphäre.

Der Film „Avatar“ und der Hallelujah Mountain

Nach dem Erscheinen des Films „Avatar“ erhielt einer der Felsen in Zhangjiajie einen neuen Namen – „Hallelujah Mountain“ (Hallelujah Mountain). Er wurde zum Symbol von Pandora gewählt, weil seine charakteristische Form wirkt, als sei der Gipfel vom Sockel getrennt und schwebe in der Luft. Die lokale Verwaltung stellte sogar ein Schild mit der Aufschrift auf: „Inspiration für die schwebenden Berge aus dem Film ‚Avatar‘“. Diese Tatsache machte den Park im Handumdrehen zu einem weltweiten Tourismusphänomen.

Wie Sie diese Orte mit eigenen Augen sehen können

Für Besucher wurden spezielle Wanderwege und Aussichtspunkte angelegt, von denen sich Ausblicke eröffnen, die an Filmszenen erinnern. Am beliebtesten ist die Plattform Yuanjiajie – von hier hat man den Blick auf den berühmten „Hallelujah Mountain“. Dorthin bringt Sie der gläserne Bailong-Aufzug, einer der höchsten Außenaufzüge der Welt, der Besucher in nur wenigen Minuten auf über 300 Meter Höhe befördert.

Die unglaubliche Natur von Zhangjiajie lässt niemanden kalt. Hier können Sie nicht nur beobachten, wie Wolken langsam die Felsen umhüllen, sondern auch Ruhe und Harmonie spüren, die im modernen Alltag so oft fehlen. Kein Wunder, dass genau diese Orte den Regisseur zur Erschaffung eines märchenhaften Planeten inspirierten, auf dem die Natur die Hauptrolle spielt.

Wenn Sie eine Reise durch China planen, nehmen Sie den Nationalpark Zhangjiajie unbedingt in Ihre Route auf. Das ist nicht nur ein Ort für Fotos – es ist eine Reise in eine Welt, die Realität und Fantasie, Kino und Natur, den Menschen und das Universum miteinander verbindet.


Die Entstehungsgeschichte von „Avatar“ – wie eine Kinolegende geboren wurde

Die Entstehungsgeschichte des Films „Avatar“

Der Film „Avatar“ hat nicht nur die Vorstellung von Science-Fiction verändert – er wurde zu einer Revolution im Weltkino. Die Idee entstand bereits in den 1990er-Jahren, als Regisseur James Cameron davon träumte, eine Geschichte über eine ferne Welt zu erzählen, in der die Menschheit auf eine andere Zivilisation trifft. Doch die Technik dieser Zeit erlaubte es nicht, seine Vision mit der gewünschten Realitätsnähe auf die Leinwand zu bringen. Erst zehn Jahre später, nach dem Erfolg von „Titanic“, kehrte der Regisseur zu seinem Traum zurück – und genau da begann eine neue Kino-Ära.

Cameron drehte nicht einfach einen weiteren Science-Fiction-Film. Er erschuf eine eigene Welt – Pandora, bevölkert von einzigartigen Wesen, mit einem eigenen Ökosystem, einer Kultur und sogar einer Sprache. Um diese Welt realistisch wirken zu lassen, bündelte er modernste Technologien: 3D-Aufnahmen, Motion Capture, hochauflösende Bildverarbeitung und digitales Facial Modeling. „Avatar“ legte damit den Grundstein für das moderne 3D-Kino, wie wir es heute kennen.

Von der Idee auf die Leinwand: Wie die Welt von Pandora entstand

Der Regisseur begann 1995 mit der Entwicklung des Projekts und schrieb ein Grunddrehbuch. Doch erst 2005 startete die eigentliche Produktion. Cameron gründete seine eigene Firma Lightstorm Entertainment, die gemeinsam mit Weta Digital (Neuseeland) für die visuellen Effekte verantwortlich war. Dieses Studio hatte zuvor an „Der Herr der Ringe“ gearbeitet – und genau dort gelang es, die unglaubliche Realistik von Gesichtern, Bewegungen und Mimik der Figuren auf der Leinwand zu erschaffen.

  • Der Film war weltweit einer der ersten, bei dem „Performance Capture“ genutzt wurde, um die Emotionen der Schauspieler vollständig digital wiederzugeben.
  • Für die Darsteller wurden spezielle Kameras entwickelt, die selbst kleinste Muskelbewegungen im Gesicht aufzeichneten.
  • Die Produktion dauerte über vier Jahre, und für die Erstellung jeder Szene waren Wochen akribischer Arbeit nötig.

Sprache, Kultur und Details von Pandora

Damit Pandora überzeugend wirkt, entwickelte Camerons Team für den Film eine vollständige Sprache – die Na’vi-Sprache. Erschaffen wurde sie vom Linguisten Paul Frommer, der über 500 Wörter, eine eigene Grammatik und ein Lautsystem entwickelte. So riefen die Schauspieler nicht einfach erfundene Sätze, sondern „sprachen“ tatsächlich eine neue Sprache – was der Kultur des außerirdischen Volkes mehr Glaubwürdigkeit und Tiefe verlieh.

Warum „Avatar“ zum Phänomen des Weltkinos wurde

Als der Film 2009 in die Kinos kam, wurde er sofort zur Sensation. Zuschauer auf der ganzen Welt waren beeindruckt von der Bildgewalt, der Schönheit Pandoras und einem neuen Maß an Emotionalität, das man im Kino zuvor kaum gesehen hatte. Der Film spielte weltweit über 2,9 Milliarden US-Dollar ein und wurde zum erfolgreichsten Film der Geschichte (diesen Rekord hielt er mehr als zehn Jahre).

Kritiker bezeichneten „Avatar“ nicht einfach als Film, sondern als „Fenster in eine neue Realität“. Cameron verband Technologie mit menschlichen Emotionen und machte eine Geschichte über Naturharmonie und Spiritualität für Menschen aller Kulturen verständlich. Seine Idee – zu zeigen, wie Gier und gedankenloser Konsum nicht nur Planeten, sondern auch Menschlichkeit zerstören – ist bis heute aktuell.

Übrigens gibt es im Film viele versteckte Symbole, die von realen Kulturen Asiens inspiriert sind, insbesondere von der chinesischen Philosophie der Harmonie zwischen Mensch und Natur. Deshalb hatten die Dreharbeiten in China nicht nur einen ästhetischen, sondern auch einen spirituellen Sinn – sie spiegelten die zentrale Idee des Films wider.


Der Einfluss von „Avatar“ auf Kultur, Tourismus und Weltbild

Der Einfluss des Films „Avatar“ auf Kultur, Tourismus und Weltbild

Nach dem Erscheinen von „Avatar“ im Jahr 2009 veränderte sich die Welt nicht nur im Kino. James Camerons Werk wurde zu einem kulturellen Phänomen, das Millionen Menschen dazu brachte, Natur, Menschheit und unsere Beziehung zum Planeten neu zu betrachten. Im Zentrum der Handlung steht der Konflikt zwischen einer technokratischen Zivilisation und der harmonischen Welt von Pandora – ein Spiegel aktueller Probleme der Erde: ökologische Krise, übermäßiger Ressourcenverbrauch und der Verlust der spirituellen Verbindung zur Natur.

Unmittelbar nach dem Kinostart stieg das touristische Interesse am Nationalpark Zhangjiajie um ein Vielfaches. Menschen aus aller Welt wollten die „echte Pandora“ mit eigenen Augen sehen. Chinesische Medien nannten dieses Phänomen den „Avatar-Effekt“, und die Behörden in Hunan entwickelten sogar neue Touristenrouten, die dem Film gewidmet sind. Im Park entstanden Wegweiser mit Zitaten aus dem Film, spezielle Aussichtsplattformen und interaktive Touren, die die Atmosphäre von Pandora nachzeichnen.

Wie „Avatar“ die Entwicklung des Ökotourismus beeinflusste

Der Film brachte das globale Thema Naturschutz groß auf die Bühne – und diese Botschaft fand bei Millionen Zuschauern Resonanz. Nach „Avatar“ wuchs das Interesse am Ökotourismus weltweit. Menschen entschieden sich häufiger für Reisen in Nationalparks, Naturreservate und Regionen mit einzigartigen Landschaften. Zhangjiajie selbst wurde zum Symbol für das Zusammenspiel von Mensch und Natur – ein Beispiel dafür, wie man Naturschätze bewahren kann, ohne sie zu zerstören.

  • Die chinesischen Behörden verstärkten nach dem Anstieg der Besucherzahlen die Naturschutzmaßnahmen in der Region.
  • Es entstanden Programme zum Schutz der Biodiversität des Parks und zur Umweltbildung der Besucher.
  • In der Stadt Zhangjiajie eröffnete man ein Museum, das der Natur des Parks und dem Film „Avatar“ gewidmet ist.

Die Philosophie von Pandora in der realen Welt

Die Welt von Pandora mit ihren spirituellen Werten und dem respektvollen Umgang mit der Natur ist nicht bloß eine Erfindung der Drehbuchautoren. Sie spiegelt Ideen wider, die in Daoismus, Buddhismus und chinesischen Volkstraditionen verankert sind, in denen die Natur als Teil der Harmonie des Universums gilt. Cameron nutzte diese Motive bewusst, um die Menschheit daran zu erinnern: Die Wiederherstellung der spirituellen Verbindung zur Natur ist der einzige Weg, Leben auf der Erde zu bewahren.

Nicht ohne Grund gilt der Nationalpark Zhangjiajie heute als Kraftort. Reisende kommen nicht nur wegen der Landschaften hierher, sondern auch, um Ruhe zu finden und sich mit der Natur verbunden zu fühlen. Einen Besuch im Park nennen viele eine „Reise zur Harmonie“ – eine symbolische Tour, bei der jeder sein eigenes Spiegelbild in der Schönheit der Natur entdecken kann.

Der „Avatar-Effekt“ in der modernen Kultur

Der Einfluss des Films reichte weit über die Filmindustrie hinaus. Die Themen von „Avatar“ spiegelten sich in Musik, Kunst und Mode wider – vor allem aber in sozialen Bewegungen zum Schutz der Umwelt. Nach der Premiere stieg die Zahl ökologischer Initiativen zum Schutz von Wäldern und Ozeanen deutlich an. Sogar der Begriff „Avatar-Effekt“ tauchte in wissenschaftlichen Studien auf – als Beispiel dafür, wie Kino das gesellschaftliche Bewusstsein beeinflussen kann.

In China wurde der Film zum Gegenstand nationalen Stolzes: Die Dreharbeiten in Zhangjiajie machten die Region zu einem der beliebtesten Reiseziele des Landes. Und für Reisende auf der Suche nach Inspiration wurde der Park nicht nur zum Erholungsort, sondern zu einer echten Schule der Emotionen – eine Erinnerung daran, dass unser Planet schon heute Pandora ist und geschützt werden muss.


Spannende Fakten über den Film „Avatar“, die Sie überraschen werden

Spannende Fakten über den Film „Avatar“, die Sie überraschen werden

Der Film „Avatar“ gilt als eine der größten Errungenschaften des modernen Kinos. Seine Entstehung war geprägt von unzähligen innovativen Entscheidungen, wissenschaftlichen Entwicklungen und sogar linguistischen Experimenten. Hier finden Sie eine Auswahl der interessantesten Fakten über den Film, die Ihnen helfen, ihn mit neuen Augen zu sehen.

Unbekannte Details aus der Entstehungsgeschichte

  1. Die Idee zum Film entstand bereits 1994. James Cameron schrieb die erste Version des Drehbuchs noch vor „Titanic“. Doch die Studios hielten das Projekt damals für zu teuer und technisch zu anspruchsvoll. Also verschob der Regisseur die Umsetzung um fast zehn Jahre.
  2. Die Dreharbeiten begannen 2005 und dauerten über vier Jahre. Cameron nutzte eigene 3D-Aufnahmetechnologien, die speziell für diesen Film entwickelt wurden. „Avatar“ legte damit den Grundstein für das moderne stereoskopische Kino.
  3. Die Na’vi-Sprache wurde mehr als sechs Monate lang entwickelt. Ihr Autor ist der Linguist Paul Frommer. Er entwarf Grammatik, Phonetik und über 500 Wörter. Heute gibt es sogar Online-Kurse, in denen man diese Sprache lernen kann.
  4. Neueste Motion-Capture-Technologien ermöglichten es, selbst Mikroausdrücke in den Gesichtern der Schauspieler zu übertragen. So konnten echte Emotionen gezeigt werden, auch wenn die Figuren vollständig in CGI modelliert waren.
  5. Der Film wurde dreimal für den Oscar nominiert in den wichtigsten Kategorien und gewann drei Statuetten – für Kamera, Szenenbild und visuelle Effekte.

Rekorde und Erfolge von „Avatar“

  • 2,9 Milliarden US-Dollar Einspielergebnis. „Avatar“ wurde zum erfolgreichsten Film der Geschichte und überholte „Titanic“ und „Avengers“. Diesen Erfolg hielt er über ein Jahrzehnt lang.
  • Über 60 internationale Auszeichnungen. Der Film wurde weltweit gefeiert – von Hollywood bis Tokio – und wurde zum Symbol eines technologischen Durchbruchs im Kino.
  • Das Set wurde zur Zukunftslabor. Cameron setzte einen neuen Standard, bei dem Schauspieler und Computeranimation im selben Raum existierten – und der Regisseur die fertige Szene in Echtzeit über einen speziellen Monitor „sehen“ konnte.
  • Der Park Zhangjiajie wurde offiziell Teil der Promo-Kampagne. Chinesische Reiseagenturen nutzten den Slogan „Besuchen Sie Pandora auf der Erde“, was die Verbindung zwischen Film und realer Natur noch stärker betonte.

Die Philosophie des Films und sein kultureller Einfluss

„Avatar“ ist nicht nur eine technische Innovation, sondern auch ein philosophisches Manifest. Cameron wollte die Menschheit an die gegenseitige Abhängigkeit aller Lebensformen erinnern. Seine Geschichte ist eine Parabel über Liebe, Verantwortung und Umweltbewusstsein. Kein Wunder, dass nach dem Filmstart die Zahl von Naturschutzorganisationen stieg und das Thema Ökologie in der Popkultur neuen Klang bekam.

Wenig bekannte Fakten für echte Fans

  • Für die Flug-Szenen auf den Ikran nutzte der Regisseur Simulationssitze, die Bewegungen in Echtzeit nachbildeten – ähnlich wie Attraktionen in Freizeitparks.
  • James Cameron fertigte selbst Skizzen der Kreaturen Pandoras an, inspiriert von realen Tierarten aus dem Amazonasgebiet und Südostasien.
  • Teile der Pandora-Kulissen wurden in Neuseeland gedreht, doch die finalen Landschaften sind eine Mischung aus realen Aufnahmen aus China und digitaler Nachbearbeitung.
  • Die Schauspieler bereiteten sich unter Anleitung von Anthropologen auf ihre Rollen vor, die halfen, Körpersprache und Rituale der erfundenen Na’vi-Kultur zu vermitteln.

Dank dieser Details wurde „Avatar“ nicht einfach zu einem Film, sondern zu einer in sich geschlossenen Welt, in der Technologie, Natur und Spiritualität zu einer erstaunlichen Symphonie verschmelzen. Und obwohl seit der Premiere bereits mehr als zehn Jahre vergangen sind, inspiriert der Film weiterhin – und erinnert daran, dass die wahre Magie des Kinos in der Harmonie zwischen Mensch und Natur liegt.


Fazit: „Avatar“, Zhangjiajie und die Kraft der Natur, die die Welt inspiriert

Wo wurde der Film „Avatar“ gedreht: die erstaunliche Natur Chinas, die James Cameron inspirierte

Der Film „Avatar“ ist nicht nur eine spektakuläre Geschichte voller Effekte, sondern eine tiefgehende Botschaft über die Verbindung zwischen Mensch und Natur. Seine Welt ist keine reine Fantasie, sondern ein Spiegel dessen, was auf unserem Planeten längst existiert. Der Nationalpark Zhangjiajie ist ein lebender Beweis dafür, dass die Schönheit von Pandora irdische Wurzeln hat. Wenn man diese von Nebel umhüllten Felsnadeln sieht, versteht man: Die menschliche Vorstellungskraft setzt nur fort, was die Natur begonnen hat.

Was uns dieser Film heute mitgibt

Mehr als ein Jahrzehnt ist seit der Premiere von „Avatar“ vergangen, doch seine Botschaft bleibt aktuell. Der Film erinnert uns daran, dass wir Teil eines großen Ökosystems sind – und dass die Zukunft des Planeten von unserem Handeln abhängt. Pandora ist eine Metapher für die Erde, die ebenfalls Wunder besitzt, die Fürsorge und Respekt verdienen. Darum ist es wichtig, auf Reisen um die Welt nicht nur die Schönheit der Natur zu bewundern, sondern sie auch für kommende Generationen zu bewahren.

Reisende, die Zhangjiajie besuchen, sagen oft, dass dieser Ort die Sicht auf die Welt verändert. Wenn man die grandiosen Felsen, dichten Wälder, stillen Flüsse und Wolken sieht, die zwischen den Gipfeln gleiten, wird klar: Keine Computeranimation kann die echte Harmonie der Natur übertreffen. Und genau diese Naturkraft inspirierte Cameron zu einer Geschichte, die Science-Fiction mit Spiritualität verbindet.

Tipps für alle, die „Pandora“ mit eigenen Augen sehen möchten

  • Die beste Reisezeit ist Frühling oder Herbst, wenn die Luft klar ist und die Landschaften am eindrucksvollsten wirken.
  • Packen Sie bequeme Schuhe ein: Die Routen im Park beinhalten Wanderanstiege und Aussichtspunkte.
  • Nutzen Sie unbedingt den Bailong-Aufzug – oben eröffnet sich ein Panorama wie aus einer „Avatar“-Szene.
  • Morgennebel ist der beste Moment für Fotos: Er verleiht den Landschaften eine mystische Atmosphäre.

Eine Reise in die Welt der Harmonie

Wenn Sie sich wie ein Teil von Pandora fühlen möchten, brauchen Sie keine fantastischen Technologien – es reicht, zu einer Reise ins Herz Chinas aufzubrechen. Hier, in Zhangjiajie, sehen Sie, wie Fantasie und Realität zu einem Ganzen verschmelzen. Und vielleicht verstehen Sie die wichtigste Botschaft des Films: Um Harmonie mit sich selbst zu finden, muss man zuerst lernen, der Natur zuzuhören.

„Wir beobachten die Natur nicht nur – wir sind ein Teil von ihr. Und solange wir das im Kopf behalten, wird unsere Welt lebendig bleiben“. — James Cameron

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